Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus
Die vergangenen Tagungen haben die Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus immer aus der qualitativen Perspektive heraus betrachtet. In allen Diskussionen schwang die Frage der Finanzierung von Maßnahmen zur Delirprävention oder Tagesstrukturierung für Menschen mit Demenz mit. Deshalb beschäftigen wir uns dieses Mal mit der Frage, ob Qualität und Wirtschaftlichkeit ein Widerspruch sein muss. Dafür haben wir uns Fachleute eingeladen, die diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Dr. Peter Leonhardt stellt eine Analyse vor, in der er für das
Klinikum Leverkusen die wirtschaftliche Bedeutung der Nebendiagnose Demenz untersucht hat. Prof. Dr. Hans-Peter Thomas und Regina Marczok stellen Maßnahmen vor, die im Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge zu einer besseren Versorgung von Menschen mit Demenz geführt haben und beleuchten einen (Teil-)Aspekt der Wirtschaftlichkeit. Im zweiten Teil möchten wir wie bei der letzten Tagung vereinbart, Beispiele aus Brandenburg vorstellen. Was tut sich in Brandenburg? Welche Mosaiksteine sind in
einzelnen Kliniken bereits implementiert? Und welche Perspektive gibt es, um die Versorgung von Menschen mit Demenz mehr und mehr an deren ganz besonderen Unterstützungsbedarf auszurichten. Frau Isabel Raab stellt uns vor, wie im Kreiskrankenhaus Prignitz die Beratung von Angehörigen organisiert ist.
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