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Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus

aktuelle Untersuchungen gehen davon aus, dass etwa 10-15 % der Patienten und Patientinnen, die in den Krankenhäusern behandelt werden, an einer Demenz leiden. Anlass für die stationäre Behandlung ist in der Mehrzahl der Fälle aber nicht die Demenz, sondern eine andere Erkrankung bzw. gesundheitliche Störung. Angesichts der zunehmenden Anzahl von Menschen mit Demenz in Brandenburg, von derzeit ca. 55.000 auf geschätzt 87.000 im Jahr 2030, wird sich die Zahl der Patienten mit der Nebendiagnose Demenz in den Krankenhäusern ebenfalls mindestens verdoppeln.

Schon heute sind die Belastungen im Umgang mit Menschen mit Demenz und deren Angehörigen im Klinikalltag zu spüren, sowohl was die Seite des Klinikpersonal und der Ärzte, wie auch der Menschen mit Demenz und deren Angehörigen betreffen.

Zahlreiche Krankenhäuser in Deutschland und auch in Brandenburg beschäftigen sich schon seit längerem mit den Fragen, wie es gelingen könnte, diese Belastungen zu reduzieren und einer Verschlechterung der Demenz im Krankenhaus entgegenzuwirken. Klares Ziel ist dabei, herausforderndes Verhalten zu minimieren und Modelle zu entwickeln, die im Alltag des Krankenhauses umsetzbar sind und zur Entlastung aller Beteiligten führen.

Diese Beispiele und Modell wollen wir Ihnen gerne vorstellen und mit Ihnen darüber diskutieren. Dabei soll es darum gehen, zu prüfen inwieweit diese Konzepte in Brandenburg umsetzbar sind oder weiterentwickelt werden könnten.

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