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Für Planer:innen

Aktuelle Kenntnisse über die Anzahl von Menschen mit Demenz sind für Planung der Versorgung und Unterstützung auf Landes-, Kreis- und kommunaler Ebene wichtig. Die Anzahl der Personen mit Demenz in Deutschland wird nicht flächendeckend untersucht, kann aber mit Hilfe von Prävalenzraten geschätzt werden. Die Prävalenz bezeichnet den Bevölkerungsanteil, der zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer bestimmten Krankheit leidet. 


Einen bundesweiten Überblick über die Häufigkeit der Demenzerkrankung veröffentlicht die Deutsche Alzheimer Gesellschaft in ihrem Informationsblatt 1: 

Für Brandenburg ergibt sich ein etwas differrenzierteres Bild, wenn man die SAHRA-Pflegekennzahlen zugrunde legt. Diese basieren auf Versichertendaten der AOK Nordost bis 31.12.2024 und berücksichtigen bei ihren Vorausberechnungen Zahlen des Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Demnach leben im Land Brandenburg 62.234 Menschen mit Demenz (veröffentlicht am 16.03.2026). Ca. 61 % davon sind Frauen.

Eine wohnortnahe Versorgung von Menschen mit Demenz ist abhängig von den regionalen Gegebenheiten. Spezialisierte, ambulante Angebote werden dort, wo mehr Menschen mit Demenz leben mit höherer Wahrscheinlichkeit angenommen. In ländlicheren Regionen wird die Versorgung auch stark von den Möglichkeiten, mobil zu sein, abhängen. Wie kann die Versorgung dennoch wohnortnah gelingen? Eine gute Planungsgrundlage bieten die Pflegedossiers der FAPIQ. Sie können dort als PDF für jedes Amt und jede Gemeinde heruntergeladen werden. Eine wahre Fundgrube für alle, die die Versorgung von Menschen mit Demenz dort gestalten, wo die Menschen leben.